Berufsunfähigkeitsversicherung

In früheren Jahren machte sich kaum jemand Gedanken darüber, was passieren würde, wenn er den Job aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr ausüben könnte. Jeder Berufstätige hatte Anspruch auf eine üppige, gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente. Im Jahr 2001 wurde die Berufsunfähigkeitsversicherung reformiert.

Die Versorgungslücke

Das Ergebnis war die Erwerbsminderungsrente, die auf zwei Stufen basiert. Einen Anspruch auf die volle Rente hat man heute nur noch dann, wenn man in einer Leistungsüberprüfung nachweisen kann, dass man pro Tag weniger als drei volle Stunden berufstätig sein kann. Immerhin noch mit der Hälfte der Rente darf man rechnen, wenn man mehr als drei, aber weniger als sechs Stunden arbeiten kann. Wenn man mehr als sechs Stunden pro Tag arbeiten kann, geht man vollkommen leer aus.

Es geht dabei übrigens nicht um den zuletzt ausgeübten oder erlernten Beruf. Es ist ausreichend, wenn man für irgendeine Tätigkeit geeignet ist. Diese riesige Versorgungslücke der gesetzlichen BU-Versicherung hat die Bedeutung der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung in den letzten Jahren stark in die Höhe schnellen lassen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Risiko der Berufsunfähigkeit gibt es in nahezu jedem Beruf, wenn auch einige Tätigkeiten eine höhere Gefährdung mit sich bringen. Um auch für diesen Fall gerüstet zu sein, bietet sich der Abschluss einer BU-Versicherung an. Der Leistungsfall tritt bei dieser Versicherung ein, wenn der Versicherte von der Krankenkasse ausgesteuert wird. Zuvor war man gewöhnlich schon für einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig krankgeschrieben.

Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Zunächst ist wichtig, dass die Höhe der versicherten Rente korrekt ist. Hier sollte man sich genau überlegen, wie hoch die eigenen Lebenshaltungskosten sind und welche fixen Kosten regelmäßig anfallen. Wichtig ist zudem, dass im Kleingedruckten des Versicherungsvertrages die so genannte „abstrakte Verweisung“ ausgeschlossen wird. Dies bedeutet, dass die Berufsunfähigkeit lediglich an dem zuletzt ausgeübten Beruf gemessen wird und nicht daran, ob der Betroffene noch irgendeiner Tätigkeit nachgehen könnte.

Der Online-Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung

Für welche Berufsunfähigkeitsversicherung man sich letzten Endes entscheidet, hängt von vielen Kriterien ab. Nicht nur die Kosten spielen dabei eine Rolle, sondern auch die Vertragsbedingungen, die Gesundheitsfragen oder der Beruf sind wichtige Kriterien. Damit Sie die richtige Entscheidung treffen können, haben wir für Sie einen umfangreichen Online-Vergleich für die Berufsunfähigkeitsversicherung erstellt.

Dieser wird Ihnen auch schnell zeigen können, welche großen Spannen zwischen den Beitragshöhen der einzelnen Versicherer liegen können. Auch wenn Sie bereits abgesichert sind, können Sie durch unseren Tarifvergleich viel Geld sparen. Am besten sichern Sie sich gleich heute Ihren individuellen Toptarif.